Lateinexkursion der Q13 ins Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke

Wie schon in der Q12 machten sich die beiden Lieblingslateinkurse von Frau Pfann und Frau Röder auch diesen Januar wieder auf den Weg nach München. Diesjähriges Ziel: Das Abgussmuseum (und Geld aus der Oberstufenkasse ausgeben). Da die Zugfahrt ausnahmsweise mal reibungslos verlaufen war, kamen wir pünktlich an und wurden von Herrn Hofstetter zur 90-minütigen Führung begrüßt. Eigentlich hatten wir uns auf einen Marathon von einer Statue zur nächsten eingestellt – stattdessen betrachteten wir nur zwei davon. Gestartet wurde im zweiten Stock vor dem Kopf Ciceros, dessen Aussehen wir sehr genau analysierten. So lernten wir, dass es im alten Rom durchaus üblich war, ein Gesicht extra älter darzustellen, und dass eine gebrochene Nase Zeichen von Erfahrung und militärischem Erfolg war. Nachdem wir Ciceros Aussehen genug gejudged/kommentiert hatten, ging es schließlich weiter zur berühmten Statue von Augustus, wo wir erst einmal fünf Minuten diskutierten, ob dessen Gesicht nun symmetrisch ist, oder nicht. Einigen konnten wir uns nicht, fest stand nur, dass Augustus im Gegensatz zu Cicero wirklich sehr jung aussah (Zitat Schülerin: „Milchbubi“). Trotzdem kam sein militärischer Erfolg als Feldherr bei dieser Statue durch seinen Brustpanzer hervorragend zur Geltung. Erst in Gruppen aufgeteilt, dann gemeinsam, interpretierten wir dessen verschiedene Verzierungen und stellten uns dabei grundsätzlich gar nicht so schlecht an. Manchmal zweifelten wir dann aber doch stark an unseren Lateinkenntnissen, wenn Herr Hofstetter fragte, ob wir dieses oder jenes schon im Unterricht behandelt hatten und wir mit dem Kopf schüttelten – Frau Pfann und Frau Röder aber energisch nickten. Dann half nur noch raten, was mal mehr, mal weniger erfolgreich war und zu einigen lustigen Situationen führte. Schließlich war der Brustpanzer aber erfolgreich fertig durchanalysiert und somit die Führung zu Ende. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es dann mit einigen neuen Erkenntnissen zurück nach Hause.

Vielen Dank an Frau Röder und Frau Pfann für die Organisation dieses Ausflugs!