"Kultur im Juli!"

 Theater, Texte, Kunst und Musik der Unterstufe

Am Mittwoch, 8.Juli, gestalteten Schülerinnen und Schüler der Unterstufe, unterstützt vom AK Catering, ein kulturelles "Sommer-Kaleidoskop".

Es wirkten mit:

Musik: Lucie Liersch (Klavier), Simon Lingg (Trompete), Vroni Willer (Klarinette / Klavier), Magdalena Kögl (Querflöte), Magdalena Haidacher(Querflöte), Hanna Geier (Querflöte), Tiril Tuschy (Hackbrett), Tilda Schütze (Geige), Theresa Wagner (Klarinette), Anna Hafner (Klarinette) // (Musik-Coaching: Frau Bindl)

Texte: Quiri Harmann: Eine verändernde Begegnung“, Franziska SchmalEverett High School“, Elena Achilles8. April. Gib jedem Tag die Chance, der schönste Tag in Deinem Leben zu werden. //

(Vortragscoaching: Herr Gruber)

Theater: Lilou Ampletzer, Marla Schäffer, Antonia Gross, Dzana Rahmanovic, Emilia Mühl , Aaron Schilling.

Kunst: Wir danken allen Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Exponaten die Kunstausstellung gestaltet haben (unterstützt von: Frau Keller-Tönse & Herrn Bindl & Herrn Tomschiczek).

Wir danken dem AK Catering (Leitung: Frau Suttner) für das Pausen-Buffet, Herrn Flossmann und Georg für die Bestuhlung & Stehtische und dem AK Technik für Bühne, Licht und Ton.

 

„Der glückliche Prinz“ (Oscar Wilde)

Eine Eigenproduktion. Theater AG 2025/2026.

Frage: Warum weint der glückliche Prinz? Die Antwort: Einsamkeit und Armut, Hass und Krieg, Hunger  und Leid – allesamt verursacht durch Menschenwerk, ließen sich ja eigentlich auch durch Menschenhand beenden. Einfach hinschauen! Und dann teilen, helfen, versöhnen – die Lösung liegt auf der Hand. Der glückliche Prinz müsste eigentlich gar nicht weinen. Und die kleine Schwalbe, seine Freundin, müsste ihm dann auch gar nicht helfen, mit Geschenken aus rotem Rubin, blauem Saphir und goldener Krone die Not in der Welt wenigstens etwas zu lindern. Wo liegt also das Problem?  

Menschen sind gut! Im Wegschauen!“  

Auf unserer Theater-Reise in diesem Schuljahr half ein provokantes Motto aus dem Residenztheater München. So haben wir die Bürgermeisterinund die Ratsherren der Stadt mal ganz genau unter die Lupe genommen.

Was treibt sie wirklich an? Und siehe da: Unter dem Vorwand der Nächstenliebe, Selbstlosigkeit und Großmut lauern Profilierungsneurosen und blanker Egoismus, kranke Eifersucht, Habgier und erbärmlicher Neid. Jede will um jeden Preis die Nummer 1 sein und gewählt werden, jede will mit einem selbstverliebten Ego-ShooterStandbild verewigt werden.

Ähnlichkeiten mit aktuellen Amtsinhabern? Reiner Zufall! Oder vielleicht auch nicht? Theater, auch Schultheater, kann so einiges zeigen, und enthüllt auch zeitlose Wahrheiten.

Mit einfachen, aber klaren dramatischen Mitteln, orientiert am „Armen Theater“  nach Jerzy Grotowski, präsentiert die Theater AG 2026 ihre Version des Märchens von Oscar Wilde.  

Danke für Euer und Ihr Kommen!

Programm-Text: Christian Buxot